Batman Erde Eins

Die Geschichte des dunklen Ritters wurde immer wieder erzählt und neu interpretiert. Erde Eins schaut definitiv vielversprechend aus. Das düstere Cover sprach mich an und anfangs in New York entdeckt, wollte ich lieber auf die deutsche Ausgabe warten (Stichwort: Schuhe & Übergepäck).

Batman gehört zu den beliebtesten Helden in der Comicwelt. Er ist wohl der menschlichste, denn im Gegensatz zu seinen Justice League Kollegen besitzt er keine Superkräfte. Seine tragische Geschichte verwandelt ihn in den dunklen Ritter. Als Kind muss er beobachten, wie seine Eltern vor seinen Augen umgebracht werden. Dies macht ihn schlagartig in einer Nacht zu einem Waisen und er wächst mit seinem Butler als einzigen Vertrauten auf. Der Tod seiner Eltern frisst Bruce Wayne innerlich auf und er möchte den Mörder seiner Eltern ausfindig machen und sich an diesem rächen. Dabei soll ihm das Kostüm einer Fledermaus helfen.

Batman hat grob gesehen nur Ecken und Kanten. Er ist nicht perfekt, er wird vom Rachegedanken angetrieben und er strotzt tatsächlich nur so vor Fehlern und Fehlentscheidungen. Bruce Wayne wurde nicht mit Kräften ausgestattet, sodass man ihn oft beim Scheitern und Misserfolg beobachten darf.
Die Zeichnungen sind stimmig; die vielen, feinen Striche unterstreichen diesen Aspekt sehr gut. Ich kann schlicht und einfach keinen negativen Aspekt finden. Bruce‘ Werdegang wird auf eine sehr atmosphärische Art und Weise erzählt. Dieser Band war nicht umsonst an der Spitze der New York Times Bestsellerliste.

Fazit: Batmans „Entstehungsgeschichte“ wurde zwar immer und immer wieder neu erzählt, aber die Leser wollen ihn immer wieder in einer anderen, neuen Interpretation sehen. Und wenn man sich „Erde Eins“ durchliest, ist das auch vollkommen verständlich!
Batman Erde Eins, Geoff Johns, Gary Frank, ISBN-13: 978-3862014316
Weitere Informationen gibt es beim Panini Verlag
Eine Leseprobe gibt es bei mycomics

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